Spoiler: ziemlich schwer. Vor allem, wenn es sich um einen Durst P5 TEX iSUB handelt. Unsere neueste Investition ist nicht nur unser dritter 5-Meter-Sublimationsdrucker, sondern zugleich der erste, bei dem Drucker und Kalander als vollständig integriertes System arbeiten. Das Ergebnis: schnellere Produktionszeiten, gleichbleibend hohe Qualität und ein geringerer Energieverbrauch. Doch bevor auch nur ein Meter Stoff bedruckt wird, ist einiges an Vorbereitung nötig.
Schritt 1: Erst bauen, dann drucken
Dieser Drucker kennt keine Kompromisse – und wir auch nicht. Der P5 TEX iSUB stellt hohe Anforderungen an sein Umfeld: spezielle Klimabedingungen, separate Kühlung und eine konstante Temperaturführung sind unerlässlich. Aus diesem Grund haben wir innerhalb unserer Produktionshalle einen komplett neuen, geschlossenen Bereich errichtet. Dazu gehören industrielle Klimatisierung, kontrollierte Luftführung und eine spezielle Beleuchtung. Diese simuliert Tageslicht und ermöglicht es uns, die Farbgenauigkeit bereits während des Druckprozesses präzise zu beurteilen. Erst wenn alle Rahmenbedingungen stimmen, wird der Drucker installiert.
Schritt 2: Installation und Feinabstimmung
Die eigentliche Installation ist Präzisionsarbeit. Innerhalb von rund einer Woche werden sämtliche Komponenten montiert, exakt ausgerichtet und miteinander verbunden: die Druckeinheit, der integrierte Kalander, die Tintenversorgung sowie die Software. Anschließend werden Stoffspannung, Laufgeschwindigkeit, Kalander-Temperatur und Tintenauftrag überprüft und optimal eingestellt. Schritt für Schritt wird das System feinjustiert, sodass der Drucker auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 160 m² pro Stunde absolut stabil läuft.
Schritt 3: Testen, testen – und nochmals testen
Nach der Installation folgt eine intensive Testphase von ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit verarbeiten wir sämtliche Materialien auf der neuen Anlage. Wir messen unter anderem Schrumpfungsverhalten und Trocknungszeiten und passen unsere Produktionssoftware exakt an. Oft sind es nur minimale Anpassungen – sie sind jedoch entscheidend für eine dauerhaft zuverlässige und reproduzierbare Qualität.
Schritt 4: Farbe ist kein Zufall
Abschließend erstellen wir für jedes Material ein eigenes Farbprofil nach dem FOGRA-Standard. Das bedeutet: definierte Farbprofile, dokumentierte Messwerte und jederzeit reproduzierbare Ergebnisse. Auch im laufenden Betrieb überprüfen und kalibrieren wir regelmäßig. Für unsere Kunden heißt das: Ein Rot bleibt ein Rot – heute, nächsten Monat und auch im nächsten Jahr. Und das auf bis zu fünf Meter Druckbreite.
Investition in die Zukunft
All diese Schritte bedeuten einen erheblichen Einsatz von Zeit, Technologie und Know-how. Doch genau das entspricht unserem Anspruch. Mit dieser neuen Generation setzen wir unseren Weg konsequent fort: schneller, effizienter und mit noch mehr Kontrolle über Qualität und Nachhaltigkeit.
Anfang März startet der Durst P5 TEX iSUB in die reguläre Kundenproduktion. Damit sind wir bestens vorbereitet für den nächsten Schritt im großformatigen Textildruck.

